Unsere Historie

1985

Bis 1985 wurden die Vorbereitungskurse zur Erlangung der Jägerprüfung in einem Raum der Schule in Brilon-Wald durchgeführt. Das Ausbilderteam ging damals auseinander und es fanden 1985 und 1986 keine Kurse mehr statt.

1986

Einer der damaligen Ausbilder, nämlich Uli Lange, fasste 1986 den Entschluss, ein neues Team für die Weiterführung der Jägerkurse zu finden, was er auch sofort in die Tat umsetzte.

1987

So wurden 1987 mit Peter Senn, Uli Hammerschmidt und Heinz Dohle drei neue Ausbilder bestellt und bereits 1987 / 1988 konnte dann wieder ein Kurs angeboten werden, der in der Schützenhalle Assinghausen abgehalten wurde und mit 23 Teilnehmern startete. Kursleiter war für die nächsten 9 Jahre Uli Lange.

1999

Im Jahr 1999 entschloss man sich, einen anderen Ausbildungsraum zu suchen, weil alljährlich die Aktiven des Karnevalverein Assinghausen von Dezember bis Februar zeit- gleich in der Schützenhalle ihre Proben durchführten, was die Ausbildung dort erheblich störte, so dass ein ordentliches Lernen während dieser Zeit nicht möglich war. Uli Lange konnte aus privaten terminlichen Gründen nicht mehr die Kursleitung wahrnehmen und so wurde Heinz Dohle neuer Kursleiter. Der neue Unterrichtsraum wurde im alten Fachwerkhaus der Kropff- Federath’schen Stiftung in Olsberg gefunden und angemietet, und noch im selben Jahr erstmals vom Kurs genutzt und ist bis heute auch weiterhin das „Zuhause“ der angehenden Jäger für ca. 8 Monate im Jahr ist. In den nunmehr 28 Jahren erfolgreicher „Erwachsenenbildung“ während unserer Vorbereitungen auf das sogenannte „Grüne Abitur“ sind über nahezu 500 Anwärter geschult- und zur staatlichen Jägerprüfung gebracht worden. In dieser Zeit haben lediglich 33 angehende Jäger ihr

2010

Im Lauf der Jahre haben sich Umfang und Art der Ausbildung erheblich verändert. Der Unterrichtsstoff wurde um die Themenbereiche Ökologie, Naturschutz und Wildbret-Hygiene erweitert, die Schießausbildung der gängigen Praxis im Jagdbetrieb angepasst. So muss jeder Aspirant ein Zertifikat erwerben, das die Ausbildung an der Kurzwaffe bescheinigt. Das Prüfungsschießen ist um das Schießen auf den laufenden Keiler erweitert und erschwert worden. Seit 2010 ist der Unterrichtsstoff im Bereich Kenntnisse im Umgang mit dem Lebensmittel Wildbret, der erforderlichen Hygiene, Verkauf von Wildbret und Kenntnisse zur Entnahme von Trichinenproben hinzugekommen und die Schulung zur „Kundigen Person“ ist für die Teilnehmer Pflicht und Zulassungsvoraussetzung zur Teilnahme an der Jägerprüfung. Bei der theoretischen Ausbildung werden heute moderne technische Hilfsmittel

2015

Eduard Varnhagen, ein sogenanntes „Eigengewächs“, hat seitdem das Sachgebiet Waffenkunde / praktische Schießausbildung von Uli Hammerschmidt übernommen. Seit 2007 konnten dann auch Rene Rückheim- und seit 2009 Michael Brinkmann- für das Ausbilderteam gewonnen werden, die auch beide „Eigengewächse“ unserer Kurse sind. Leider musste Michael Brinkmann 2015 wegen seiner starken beruflichen Belastung das weitere Mitwirken im Team beenden. Nicht nur er, sondern auch das gesamte Team, hat sein Ausscheiden sehr bedauert. Als Ersatz, auch mit Rücksicht darauf, dass mit Uli Lange, Peter Senn und Heinz Dohle drei Mitglieder des Teams 70 Jahre alt sind-oder dieses Alter in Kürze erreichen werden- haben wir beschlossen, zwei jüngere Ausbilder zu bestellen, was uns mit Dipl. Ing. Dirk Hampel und Dr. Andreas Metten dann auch gelungen ist.

Aus Jägerkurs wird Jagdschule Olsberg

Der bis dahin von den Hegeringen Brilon, Bigge, Winterberg/Hallenberg und Medebach unterstützte- und sogenannte -Jägerkurs Olsberg- musste aus steuerlichen- und anderen Gründen eine neue Rechtsform finden und es wurde beschlossen, die Jagdschule Olsberg e.V. zu gründen. Nachdem eine Satzung erarbeitet wurde, ist dann auch in einer Gründungsversammlung am 10. Juni 2015 die Vereinsgründung erfolgt. Der Verein ist beim Registergericht eingetragen und hat auch bereits vom Finanzamt die Anerkennung als gemeinnütziger Verein erhalten.